Dreiecksberechnung

Das Programm Dreiecksberechnungen ermittelt fehlende Bestimmungsstücke eines beliebigen Dreiecks. Es arbeitet im Dialog wie ein Sammler. Nach jeder Eingabe eines Elementes (Seite oder Winkel) wird versucht eine Lösung zu finden. Sobald eine Berechnung möglich ist, wird sie durchgeführt und das Ergebnis (auch wenn zwei möglich sind) angezeigt.

Das heisst, dass der Anwender solange aufgefordert wird ein Element einzugeben, bis eine Lösung gefunden wurde.

Also gibt es sozusagen im Dialog keine falsche Berechnung, sondern nur eine ungültige oder noch nicht ausreichende Kombination.

Damit der Anwender darauf hingewiesen wird, steht in der Statuszeile unten links eine Mitteilung, dass bisher in der eingegebenen Kombination keine Lösung möglich ist.



Arbeitsweise des Moduls Dreiecksberechnung:
Es sind 8 formale Eingabevariationen für 5 verschiedene Probleme vorgesehen.

Für ein Dreieck, dessen Bestimmungsstücke folgendermaßen vereinbart sind, können demnach folgende Berechnungen ausgelöst werden:



Zur Berechnung:



Für ein Dreieck mit folgenden Bestimmungsstücken können demnach folgende Berechnungen durchgeführt werden. Das Programm entscheidet sich intern für Werte folgender Tabelle und weist andere Datenkombinationen als Fehler ab

Werte Fall 1 Fall 2 Fall 3 Fall 4 Fall 5
Seite a X X X X X - - -
Seite b X X X X - X - -
Seite c X - - - X X X X
Alpha - - X X - - X X
Beta - - X X - - X X
Gamma - X - X X X - X

KAVDI rechnet auch nicht alle möglichen Kombinationen durch, sondern eher die Fälle. Beim Fall 4 werden nur die Kombinationen (c, gamma, a) und (c, gamma, b) betrachtet. Die anderen Kombinationen (b, beta,a), (b, beta,c) etc. werden nicht berechnet. Hier muss der Anwender letzendlich den Fall herausuchen und seine Konstellation darauf abstimmen.

Hier nochmal die Fälle und die Kombinationen die KAVDI rechnet:

Fall 1 ⇒ gegeben: 3 Seiten

	a, b, c

Fall 2 ⇒ gegeben: 2 Seiten, 1 eingeschlossener Winkel

	a, b, gamma
	a, c, beta
	b, c, alpha

Fall 3 ⇒ gegeben: 2 Seiten, 2 (3) Winkel

	a, b, alpha, beta
	a, c, alpha, gamma
	b, c, beta, gamma

Fall 4 ⇒ gegeben: Seite, gegenüberliegender Winkel und dem Winkel anliegende Seite

	c, gamma, a
	c, gamma, b
	

Fall 5 ⇒ gegeben: 1 Seite, 2 (3) anliegende Winkel

	c, aplha, beta
	b, alpha, gamma
	a, beta, gamma



In den Fällen W 1 und W 2 (alle Winkel angegeben) werden Winkelfehler gleichmäßig abgeglichen. Im Fall 4 muß die Seite c größer als die Seite a bzw. b sein.

Ausgegeben werden zusätzlich die Werte H, P, Q.





Sind zu wenig Bestimmungsstücke gegeben, ist eine eindeutige Berechnung nicht möglich. In diesem Fall wird keine Dokumentation ausgegeben.