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FAQ

Gebrauchshöhen

Kann ich auch Gebrauchshöhen berechnen?

Ja, durch die Bestimmung der Höhen anhand der Definition eines Quasigeoids.

Unter CRS-Definitionen kann man jetzt Undulationsmodelle definieren. Diese können dann in der GNSS-Auswertung zur Bestimmung der Gebrauchshöhe verwendet werden. Hierzu muss in der GNSS-Auswertung ein Zielsystem für die Höhe angegeben werden. Wenn die Höhenart des Höhensystems eine normalorthometrische Höhe oder Normalhöhe ist, dann kann für die Bestimmung, neben einer Transformation nun auch ein definiertes Undulationsmodell verwendet werden. In der Grafik kann das Raster über die Punktebenen sichtbar gemacht werden. So ist leicht erkennbar, ob die gemessenen Koordinaten auch im Raster liegen und die Höhen korrekt interpoliert werden können.

Eine Gitterdatei mit dem nordrhein-westfälischen Undulationsmodell 2016 wird von der Bezirksregierung Köln (Geobasis NRW) kostenlos zur Verfügung gestellt. Diese Gitterdatei incl. Konfiguration für KAVDI leiten wir an Sie weiter.

Kontaktieren Sie uns hierzu unter support@kavdi.de.


Koordinatenqualitat KQ 2D ?

Was verbirgt sich hinter dem Wert KQ 2D (Koordinatenqualitat)?

Die Koordinatenqualität wird vom Empfänger geliefert. Jede gemessene GNSS-Koordinate wird aus mehreren Einzelmessungen berechnet. Aus diesen Mehrfachmessungen berechnet der Empfänger die Genauigkeit der gemessenen Koordinate.


Mittelbildung (G,K) ?

Diese Spalte zeigt den Abstand zwischen den beiden Messungen die am weitesten auseinander liegen. Somit kann genau gesehen werden, inwieweit Einzelmessungen voneinander abweichen.


VP Liste ?

Die VP-Liste für NRW nach dem Erhebungserlass (ErhE) wird aus dem Druckmanager gestartet.


Welche Lagestatus sind zum WGS84 kompatibel ?

Durch die Lagestatuskonfiguration werden die Dimensionen des Erdellipsoid definiert. Die Bezeichnungen GRS80 und WGS84 werden durch KAVDI als kompatibler Ellipsoid betrachtet. Das Label ELLI_BEZ bezeichnet einen Ellipsoid: ELLI_BEZ = GRS80. Sind die Systeme kompatibel, dann können die Koordinaten direkt in das Zielsystem umgerechnet werden. Ansonsten ist ein Ellipsoidsprung mit Hilfe einer 7-Parameter-Transformation zu berechnen.


GPS-Auswertung lässt sich nicht starten ?

Nach dem Aufruf der GPS-Auswertung aus dem Menü blendet KAVDI einen Dialog ein, dass die GNSS-Auswertung nicht gestartet werden kann, da das Projekt die Verwendung von Lagestatusabhängigen Abbildungsdefinitionen unterstützen muss. Die GNSS-Auswertung benötigt Informationen über den Ellipsoid des Quellsystems (WGS84) und den Ellipsoid / die Abbildung des Zielsystems. Diese Informationen werden aus Lagestatusabhängigen Konfigurationsdateien gelesen. Damit KAVDI diese nutzt, muss unter den Projekteinstellungen der Schalter : “Lagestatusabhängige Erdellipsoidparameter” aktiviert sein.


Deaktivieren von GNSS-Messungen - Fehler in der Ausgleichung

Die Darstellung der GNSS-Auswertung im Berechnungsprotokoll, sieht folgender Maßen aus.



Die in Klammern gesetzte Zeilen sind alle Beobachtungen zu dem Punkt. Die erste Zeile ist die gemittelte Koordinate. In die Ausgleichung sollen aber alle Beobachtungen einfließen.





Wird eine Messung deaktiviert müssen alle Zeilen zu dem Punkt deaktiviert werden. Die in Klammern gesetzten Werte werden der Punktnummern darüber zugeordnet.





Ist nur die Zeile mit der Punktnummer deaktiviert, wird die Messung der nächsten Punktnummer zugewiesen. Das führt in der Ausgleichung zu großen Fehlern.




Deaktivieren von GNSS-Messungen - Gemittelte Koordinate bleibt unverändert

Die Darstellung der GNSS-Auswertung im Berechnungsprotokoll, sieht folgender Maßen aus.



Wird eine in Klammern gesetzte Zeilen deaktiviert, bleibt die gemittelte Koordinate auch nach einer Neuberechnung gleich. Da die gemittelte Koordinate „nur“ als Näherungskoordinate eingeht, hat das kleinen Einfluss auf die Ausgleichung. Ist es gewollt, dass die gemittelte Koordinate angepasst wir muss die GNSS Auswertung, nach Berichtigung des Messdatenprotokolls, erneut durchgeführt werden.